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DJ DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen



Bernd Pischetsrieder neuer Daimler-Aufsichtsratschef

Der Aufsichtsrat von Daimler wird künftig wie erwartet von Bernd Pischetsrieder angeführt. Das Kontrollgremium wählte den früheren Volkswagen- und BMW-Manager auf der konstituierenden Sitzung im Anschluss an die virtuelle Hauptversammlung zum neuen Vorsitzenden. Pischetsrieder folgt auf Manfred Bischoff, der nach 14 Jahren an der Spitze des Aufsichtsrates das Gremium auf eigenen Wunsch verlässt.

Daimler hält an Prognose 2021 fest

Daimler bekräftigt nach einem guten Start in das neue Jahr trotz Lieferengpässen bei Halbleitern seine Ziele. Absatz, Umsatz und EBIT sollen 2021 deutlich über dem Vorjahresniveau liegen. Im ersten Quartal 2021 setzt sich der positive Trend der vorherigen Quartale fort. Rückenwind geben insbesondere der chinesische Markt sowie der starke Produktmix, also gute Verkäufe von Fahrzeugen mit hohen Gewinnmargen.

Volkswagen benennt sich in den USA nicht um

Volkswagen wird sich in den USA nicht in Voltswagen umbenennen. Ein Sprecher des DAX-Konzerns erklärte, dass die Ankündigung in den USA nicht ernst zu nehmen sei. "Es wird keine Namensänderung geben", sagte ein Sprecher in Wolfsburg. Das Ganze sei als Marketing-Gag, quasi als verfrühter April-Scherz zu verstehen gewesen, mit dem der Konzern in den USA Werbung für sein erstes vollelektrisches Auto, den ID4, machen wollte.

- ANALYSE/Nein, Volkswagen bleibt Volkswagen und Voltswagen ein Scherz

- HINTERGRUND/Volkswagen will die USA als Voltswagen elektrisieren

BP beteiligt sich an Ladenetzbetreiber von BMW und Daimler

Der Energiekonzern BP kooperiert beim Ausbau von Ladestellen für Elektroautos mit BMW und Daimler. BP beteiligt sich zu einem Drittel an der hinter dem Ladestellenanbieter Charge Now stehenden Gesellschaft Digital Charging Solutions GmbH (DCS). Aktuell umfasse das Ladenetz des Unternehmens in Europa 228.000 Ladepunkte. Mit der Aufnahme von BP soll das Netz in einem ersten Schritt um 8.700 Ladepunkte erweitert werden.

Ford stoppt wegen Chip-Engpass Produktion an mehreren Lkw-Werken

Der US-Konzern Ford wird die Fertigung an mehreren Werken für Nutzfahrzeuge wegen des Halbleiter-Engpasses vorübergehend stoppen. Wegen der Lieferprobleme könne an diversen Fabriken nicht wie geplant gefertigt werden, kündigte die Ford Motor Co an. So soll im April im Truck-Werk in Dearborn für zwei Wochen die Arbeit ruhen. Im Werk Kansas City soll die Produktion ab kommendem Montag eine Woche lang pausieren.

Toyota steigert Absatz weltweit um 7,4 Prozent im Februar

Toyota hat im Februar dank deutlicher Steigerungen in China und Japan den Absatz weltweit um 7,4 Prozent gesteigert. Im Februar 2020 hatten sich beim Absatz in China infolge der Verbreitung des Coronavirus deutliche Bremsspuren gezeigt. Insgesamt verkaufte die Toyota Motor Corp. im Februar weltweit 787.796 Fahrzeuge. Darin sind die Töchter Daihatsu Motor Co. und Hino Motors enthalten.

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April 01, 2021 10:00 ET (14:00 GMT)

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Quelle:Dow Jones  01.04.2021 16:00


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