Nachrichten

DJ DGAP-HV: SFC Energy AG: Bekanntmachung der -9-



2021 weg. Die Mehrheitsanforderungen an einen solchen Beschluss sind mit denen eines Beschlusses über die

Schaffung eines genehmigten Kapitals mit der Möglichkeit zum erleichterten Bezugsrechtsausschluss

identisch. Deshalb ist - soweit die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden - in der

Beschlussfassung der Hauptversammlung über die Schaffung (i) einer neuen Ermächtigung zur Ausgabe neuer

Aktien gemäß § 203 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG (also eines neuen genehmigten

Kapitals), (ii) einer neuen Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen

gemäß § 221 Abs. 4 Satz 2, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG oder (iii) einer neuen Ermächtigung zur Veräußerung

eigener Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zugleich auch eine Bestätigung

hinsichtlich des Ermächtigungsbeschlusses über die Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß §

203 Abs. 2, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zu sehen. Im Falle einer erneuten Ausübung einer Ermächtigung zum

Bezugsrechtsausschluss in direkter oder entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG erfolgt die

Anrechnung erneut.

Die unter Buchstabe a) dd) vorgeschlagene Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss soll der

Gesellschaft insbesondere den Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an

Unternehmen, Forderungen oder sonstigen, für den Betrieb der Gesellschaft dienlichen oder nützlichen

Vermögensgegenständen (z.B. Patente, Lizenzen, urheberrechtliche Nutzungs- und Verwertungsrechte und

sonstige Immaterialgüterrechte) gegen Gewährung von Aktien ermöglichen. Dies ist eine übliche Form der

Akquisition. Die Praxis zeigt, dass in vielen Fällen die Inhaber attraktiver Akquisitionsobjekte als

Gegenleistung für die Veräußerung ihrer Anteile, eines Unternehmens oder ihres Vermögensgegenstandes

(auch) die Verschaffung von Aktien der erwerbenden Gesellschaft verlangen. Um auch solche

Akquisitionsobjekte erwerben zu können, muss die Gesellschaft die Möglichkeit haben, ihr Grundkapital

unter Umständen sehr kurzfristig gegen Sacheinlage unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu

erhöhen. Außerdem wird es der Gesellschaft ermöglicht, Unternehmen, Unternehmensteile oder Beteiligungen

an Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände zu erwerben, ohne dabei über Gebühr die eigene

Liquidität in Anspruch nehmen zu müssen. Dasselbe gilt im Hinblick auf die Einbringung von Forderungen

oder anderen Wirtschaftsgütern. Der Vorstand wird im Einzelfall sorgfältig prüfen, ob er von der

Ermächtigung zur Kapitalerhöhung unter Bezugsrechtsausschluss Gebrauch macht, falls sich die

Möglichkeiten zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder

sonstiger Vermögensgegenstände konkretisieren und dabei auch sorgfältig abwägen, ob als Gegenleistung zu

übertragende Aktien ganz oder teilweise durch eine Kapitalerhöhung oder - sofern die Voraussetzungen

hierfür erfüllt sind - durch Erwerb eigener Aktien beschafft werden.

Der Vorstand wird das Bezugsrecht der Aktionäre nur dann ausschließen, wenn der Erwerb gegen Ausgabe

von Aktien der Gesellschaft in ihrem wohl verstandenen Interesse liegt. Der Aufsichtsrat wird seine

erforderliche Zustimmung zur Ausnutzung des genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts der

Aktionäre nur dann erteilen, wenn die beschriebenen sowie sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt

sind.

Über die Einzelheiten der jeweiligen Ausnutzung des genehmigten Kapitals wird der Vorstand in der

Hauptversammlung berichten, die auf eine etwaige Ausgabe von Aktien der Gesellschaft aus dem genehmigten

Kapital folgt. Aufgrund der vorstehenden Ausführungen ist die Ermächtigung zum Bezugsrechtsausschluss in

allen vier Fällen der Buchstaben a) aa) bis a) dd) von § 5 Abs. 6 der Satzung in den umschriebenen

Grenzen erforderlich und im Interesse der Gesellschaft geboten.

Der Vorstand wird in der jeweils nächsten Hauptversammlung über jede Ausnutzung der in dem

Tagesordnungspunkt 9 erteilten Ermächtigungen berichten. 11.

Ein schriftlicher Bericht des Vorstands über den Grund für den Ausschluss des Bezugsrechts nach § 203

Abs. 2 Satz 2 AktG i.V.m. § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG im Zusammenhang mit der am 24. November 2020

durchgeführten Barkapitalerhöhung ist über die Internetseite der Gesellschaft

              www.sfc.com/investoren/hauptversammlung-2021 

abrufbar.

Zu Tagesordnungspunkt 10: Informationen zum Vorstandsvergütungssystem

                            Grundzüge des Vergütungssystems für die Vorstandsmitglieder der SFC Energy AG 
                            Die SFC Energy AG ist ein führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen 
                            für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen. Ihre zahlreichen mehrfach 
                            ausgezeichneten Produkte vertreibt die Gesellschaft in Clean Energy & Mobility-Anwendungen, 
                            im Defense & Security Markt, in der Öl- und Gasindustrie sowie in Industrieanwendungen. 
                            Verbunden mit umfangreichen staatlichen Investitionsprogrammen beobachtet die SFC Energy AG 
                            eine sich enorm dynamisch entwickelnde weltweite Nachfrage nach Wasserstoff- und 
                            Methanol-Brennstoffzellen in stationären Anwendungen aus der sich enorme Wachstumschancen 
                            für Wasserstoff- und Brennstoffzellenprodukte der Gesellschaft ergeben. 
                            Mit der Vergütung der Vorstandsmitglieder soll diese Geschäftsstrategie der SFC Energy AG 
                            und deren Umsetzung gefördert werden. Darüber hinaus soll ein Beitrag zur langfristigen und 
                            nachhaltigen Entwicklung geleistet werden, indem auf den langfristigen und nachhaltigen 
                            Unternehmenserfolg bezogene Leistungskriterien definiert und diese mit anspruchsvollen 
                            jährlichen und mehrjährigen Zielvorgaben versehen werden. Herausragende Leistungen sollen 
                            durch eine angemessene Vergütung honoriert werden. Leistung, die hinter den festgelegten 
                            Zielen bleibt, soll zu einer spürbaren Verringerung der Vergütung führen. Das 
                            Vergütungssystem setzt Anreize, die im Einklang mit dieser Unternehmensstrategie stehen und 
                            diese fördern: 
                            Die kurzfristig variable Vergütung (Bonus) ist an den wirtschaftlichen Erfolgszielen 
                            Umsatz, Bruttomarge und bereinigtes EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation 
                            and Amortization) ausgerichtet und sieht ein diskretionäres Element vor, das auch an 
              A.            Nachhaltigkeitszielen (Environmental, Social und Governance, ESG-Ziele) ausgerichtet werden 
                            kann. Der Bonus soll die Vorstandsmitglieder dazu motivieren, während eines Geschäftsjahres 
                            anspruchsvolle und herausfordernde finanzielle, operative und strategische Ziele zu 
                            erreichen. Die Ziele spiegeln die Unternehmensstrategie wider und sind darauf gerichtet, 
                            den Unternehmenswert zu steigern. Das Vergütungssystem gibt dem Aufsichtsrat die 
                            Möglichkeit, individuelle Verantwortung einerseits und die Leistung der Vorstandsmitglieder 
                            als Gesamtgremium andererseits zu berücksichtigen. Entsprechend hat der Aufsichtsrat in der 
                            kurzfristig variablen Vergütung (Bonus) die Möglichkeit, neben den für alle 
                            Vorstandsmitglieder gleichermaßen geltenden finanziellen Zielen auch individuelle Ziele für 
                            einzelne Vorstandsmitglieder zu definieren. 
                            Um die Vergütung der Vorstandsmitglieder an der langfristigen Entwicklung der SFC Energy AG 
                            auszurichten, nimmt die langfristige variable aktienbasierte Vergütung einen wesentlichen 
                            Anteil an der Gesamtvergütung ein. Die langfristige variable Vergütung wird auf Basis von 
                            Aktienoptionen mit vierjährigem Leistungszeitraum gewährt. Wirtschaftliches Erfolgsziel ist 
                            die Entwicklung des Aktienkurses der SFC Energy AG während des Leistungs- und 
                            Ausübungszeitraums. Der Unternehmenswert und der Wert für die Aktionäre wird langfristig 
                            gesteigert, indem ehrgeizige Ziele festgelegt werden, die mit der Aktienkursentwicklung 
                            verknüpft sind. 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 12, 2021 09:06 ET (13:06 GMT)



Quelle:Dow Jones  12.04.2021 15:06


Weitere Finanznachrichten auf der Website der Consorsbank.
Aktueller Marktüberblick bei der Consorsbank.

Bitte beachten Sie folgenden wichtigen Hinweis