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DJ DGAP-HV: Delivery Hero SE: Bekanntmachung der -11-



§ 4 Abs. 8 der Satzung wird geändert und insgesamt wie folgt neu gefasst:

                            Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 15. Juni 2026 mit 
                            Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu insgesamt EUR 13.725.505,00 (in Worten: dreizehn 
                            Millionen siebenhundertfünfundzwanzigtausend fünfhundertfünf Euro) durch Ausgabe von bis zu 
                            13.725.505 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen 
                            einmalig oder mehrmals zu erhöhen ( Genehmigtes Kapital/VII ). 
                            Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Die Aktien können dabei auch 
                            von einem oder mehreren Kreditinstitut(en) oder Unternehmen im Sinne von § 186 Abs. 5 S. 1 
                            AktG mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären der Gesellschaft zum Bezug 
                            anzubieten. 
                            Der Vorstand ist ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats 
                            für eine oder mehrere Kapitalerhöhungen im Rahmen des Genehmigten Kapitals/VII 
                            auszuschließen, 
                            i)            um Spitzenbeträge vom Bezugsrecht auszunehmen; 
                                          bei einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabepreis der neuen 
                                          Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien der Gesellschaft 
                                          nicht wesentlich unterschreitet; diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der 
                                          Maßgabe, dass der rechnerisch auf die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß 
                                          § 186 Abs. 3 S. 4 AktG ausgegebenen Aktien entfallende Anteil am Grundkapital 
                                          insgesamt die Grenze von 5 % des Grundkapitals der Gesellschaft weder zum 
                                          Zeitpunkt des Wirksamwerdens des Genehmigten Kapitals/VII noch - wenn dieser 
                                          Betrag geringer ist - zum Zeitpunkt der Ausübung des Genehmigten Kapitals/VII 
                                          überschreiten darf. Auf diese Begrenzung von 5 % des Grundkapitals ist der 
                                          anteilige Betrag des Grundkapitals anzurechnen, (a) der auf Aktien entfällt, 
                                          die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals/VII aufgrund einer 
                                          Ermächtigung zur Veräußerung eigener Aktien gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 S. 5, 
                            ii)           186 Abs. 3 S. 4 AktG unter Ausschluss eines Bezugsrechts veräußert werden; 
                                          (b) der auf Aktien entfällt, die zur Bedienung von Bezugsrechten oder in 
                                          Erfüllung von Wandlungs- bzw. Optionsrechten oder -pflichten aus Wandel- und/ 
                                          oder Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder 
                                          Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) (zusammen 
                                          'Schuldverschreibungen') ausgegeben werden können oder auszugeben sind, 
                                          sofern die entsprechenden Schuldverschreibungen während der Laufzeit des 
                                          Genehmigten Kapitals/VII in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 S. 4 
                                          AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre ausgegeben werden; sowie 
                                          (c) der auf Aktien entfällt, die während der Laufzeit des Genehmigten 
                                          Kapitals/VII auf der Grundlage anderer Kapitalmaßnahmen unter Ausschluss des 
              '(8)                        Bezugsrechts der Aktionäre in entsprechender Anwendung von § 186 Abs. 3 S. 4 
                                          AktG ausgegeben werden; 
                                          soweit dies erforderlich ist, um Inhabern bzw. Gläubigern von 
                                          Schuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder durch deren 
                                          nachgeordnete Konzernunternehmen ausgegeben werden, bei Ausübung des 
                                          Wandlungs- bzw. Optionsrechts oder der Erfüllung einer Wandlungs- bzw. 
                                          Optionspflicht neue Aktien der Gesellschaft gewähren zu können sowie, soweit 
                                          es erforderlich ist, um Inhabern von Wandlungs- bzw. Optionsrechten bzw. 
                            iii)          Gläubigern von mit Wandlungspflichten ausgestatteten 
                                          Wandelschuldverschreibungen oder Optionsschuldverschreibungen, die von der 
                                          Gesellschaft oder deren nachgeordneten Konzernunternehmen ausgegeben werden, 
                                          ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach 
                                          Ausübung der Options- oder Wandlungsrechte bzw. nach Erfüllung von Wandlungs- 
                                          bzw. Optionspflichten als Aktionäre zustünde; 
                                          im Fall einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen, insbesondere im Rahmen von 
                                          Unternehmenszusammenschlüssen oder zum (auch mittelbaren) Erwerb von 
                                          Unternehmen, Betrieben, Unternehmensteilen, Beteiligungen oder sonstigen 
                            iv)           Vermögensgegenständen oder Ansprüchen auf den Erwerb von 
                                          Vermögensgegenständen einschließlich Forderungen gegen die Gesellschaft oder 
                                          ihre Konzerngesellschaften. 
                                          um bis zu 3.657.183 neue Aktien im Rahmen eines langfristigen 
                                          Incentivierungsprogramms an Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der 
                            v)            Gesellschaft sowie an Mitglieder der Geschäftsführungsorgane und Arbeitnehmer 
                                          von mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen im Sinne der §§ 15 ff. AktG 
                                          auszugeben. 

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, die weiteren

Einzelheiten und Bedingungen der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital

und der Aktienausgabe festzulegen. Dabei kann die Gewinnberechtigung der neuen Aktien auch

abweichend von § 60 Abs. 2 AktG ausgestaltet werden; die neuen Aktien können, soweit

gesetzlich zulässig, insbesondere auch mit Gewinnberechtigung ab Beginn des ihrer Ausgabe

vorangehenden Geschäftsjahres ausgestattet werden, wenn im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen

Aktien ein Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung über den Gewinn dieses

Geschäftsjahres noch nicht gefasst worden ist.

Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, nach Ausnutzung des Genehmigten Kapital/VII oder

Ablauf der Frist für die Ausnutzung des Genehmigten Kapitals/VII die Fassung der Satzung

entsprechend anzupassen.'

Bericht des Vorstands zu den unter Tagesordnungspunkt 7 genannten Ermächtigungen des Vorstands zum

Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 203 Abs. 2 S. 2 i. V. m. § 186 Abs. 4 S. 2 AktG

Unter Tagesordnungspunkt 7 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, das Genehmigte Kapital/VII durch

Aufhebung und Neuschaffung anzupassen. Aufgrund der rechtstechnisch notwendigen Neufassung der gesamten 7. Ermächtigung erstattet der Vorstand auch noch einmal einen vollständigen Bericht gemäß § 203 Abs. 2 S. 2

i. V. m. § 186 Abs. 4 S. 2 AktG.

Der Vorstand erstattet hiermit den folgenden Bericht gemäß § 203 Abs. 2 S. 2 i. V. m. § 186 Abs. 4 S.

2 AktG:

Die Gesellschaft ist als Wachstumsunternehmen maßgeblich darauf angewiesen, ihren Finanzbedarf schnell

und flexibel decken zu können, schnell auf Marktgegebenheiten reagieren und ihre Eigenmittel erhöhen zu

können als auch Aktien im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung bereitstellen zu können. Dabei ist die

Verfügbarkeit von Finanzierungsinstrumenten unabhängig vom Turnus der jährlichen ordentlichen

Hauptversammlungen von besonderer Wichtigkeit, da der Zeitpunkt, zu dem entsprechende Mittel beschafft

werden müssen, nicht immer im Voraus bestimmt werden kann. Entsprechend sind Entscheidungen zur Deckung

eines derartigen Kapitalbedarfs in der Regel kurzfristig zu treffen. Etwaige Transaktionen können im

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 07, 2021 09:06 ET (13:06 GMT)



Quelle:Dow Jones  07.05.2021 15:06


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